Teil I: Inishbofin Island – die Insel der weißen Kuh

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Schon die Überfahrt mit der Fähre von Cleggan aus auf das 15 km² große Eiland ist ein Erlebnis und mit etwas Glück kann man Wale und Delfine beobachten (wir hatten leider kein Glück). Auf der Insel gibt es drei ausgewiesene Touren, die du jedoch auch zu einer etwas längeren Runde kombinieren kannst. Der Engpass ist in der Tat die Fähre, da die erste Fähre erst um 11 Uhr nach Inishbofin übersetzt und die letzte Fähre bereits um 17 Uhr ablegt.

Es bleiben dir also real gerade mal 5 Stunden für die Tour.

Meine Empfehlung für die Insel: Du hältst Dich am Kai an der Straße nach links und nimmst die erste Abzweigung nach rechts direkt zum Community Centre. Hier gibt es eine handliche Übersichtskarte mit den Looped Walks der Insel und auch öffentliche Toiletten. Dann gehst Du wieder den Berg runter, biegst rechts ab auf die Hauptstraße und folgst der Straße immer nach Westen bis Du am Ende der Straße an ein Gatter kommst, das Du übersteigen darfst. Ab jetzt folgt der Weg der Küste und ist mit Pfosten deutlich markiert. Etwas unterhalb des Weges kannst Du einen einsamen Sandstrand ausmachen, an dem nur selten Menschen zu finden sind: Zu kalt ist das Wasser und zu stürmisch in aller Regel das Meer.

Erst Fototermin dann Mittagspause mit Rucksackvesper

Du kommst an einem absoluten Top-Foto-Shooting-Platz vorbei und tauchst kurz danach in eine neue Welt ein: Wiesen, Felsen, Steilküste und tosende Brandung. Ein herrlicher Ort für eine kurze Mittagspause.

Der Weg führt Dich in einer langgezogenen Rechtskurve leicht ins Landesinnere, wo Du schließlich wieder an eine schmale Fahrstraße kommst. Du wanderst geradeaus weiter über den Deich, der das wilde Meer von einem stillen See trennt – dem See der weißen Kuh.

Loch Bó Finne – Der See der weißen Kuh

Die Legende sagt, dass hier vor langer Zeit Fischer im Nebel landeten und Feuer auf die Insel brachten. Als sich der Nebel verzog, sahen sie eine alte Frau, die eine weiße Kuh führte, die sich in einen Felsen verwandelte, als sie sie schlug. Genau diese Kuh besucht noch gelegentlich das Loch Bó Finne den See der weißen Kuh…

Ab jetzt führt Dich der Weg auf einer schmalen Teerstraße geradewegs nach Osten, über das hügelige Landesinnere der Insel geradewegs zu dem schönen Strand an der Ostküste. Immer wieder kommst Du an den für Connemara typischen Mauern vorbei, die aus lose aufeinandergeschichteten Steinen kunstvoll gebaut sind.

Je nachdem wie schnell Du unterwegs bist, schlägst Du direkt über den Strand den Rückweg ein oder Du bleibst nach der einzigen deutlichen Linkskurve weiterhin auf der Straße und wanderst in Richtung Norden ins Moor auf dem nordöstlichen Teil der Insel, von wo der Weg in einer spitzen Kehre schließlich auch an den Oststrand führt. Noch 15 Minuten bis zum Kai.

Der Rückweg erfolgt an der Südküste entlang, hier lädt ein weiterer wunderschöner Strand zum Sonnen und für diejenigen, die kaltes Wasser lieben, auch zum Schwimmen ein.

Länge der Strecke: je nachdem wann der Rückweg eingeschlagen wird, zwischen 14 und 20 km.

Schwierigkeit: einfach, wenige Höhenmeter

Kartenmaterial/GPS Daten: outdooractive-App, Inishbofin Island Wanderung (die wunderschöne Wanderung über den Westzipfel der Insel ist hier leider nicht aufgeführt)

Kosten für die Fähre: 20 € für Hin- und Rückfahrt (Cleggan – Inishbofin – Cleggan)

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