Zum Höchsten natürlichen Punkt Mannheims – Naturschutzgebiet Hirschacker – 14 km

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Höchster Punkt Mannheims

Wegstrecke: Hallenweg MA-Pfingstberg – Hallenbuckel – NSG Hirschacker: Heide, höchster natürlicher Punkt – Landschaftsschutzgebiet Unterer Dossenwald: Kühlbrunnen, Düne, Wildgehege – Hallenweg MA-Pfingstberg

Es handelt sich um eine Rundwanderung mit Start und Ziel an der Bushaltestelle „Hallenweg“ (Linie 40 Richtung Seckenheim Rathaus).

Der Morgensegen am Wegesrand – die Pfingstbergkapelle

Wir starten auf der Wachenburgerstraße in Richtung Pfingstberg und biegen nach wenigen Metern links an der Schranke in den Wald. Wir folgen dem Feldweg, vorbei an der 2002 errichteten Pfingstbergkapelle bis zu einer ersten Wegspinne. Hier wandern wir zunächst entlang des Dammes weiter und biegen an der ersten Baumschule nach rechts ab, wo wir auch die Wegbezeichnung „6“ (orange Ziffer auf schwarzem Grund) stoßen. Wir folgen dem Weg mit der „6“ (genau auf die Pfeilrichtung achten!), passieren einen Bolzplatz, hier geht es nach links weiter, vorbei an Brombeerhecken bis wir an die B36 gelangen. Diese überqueren wir nicht, sondern folgen weiterhin der „6“ nach links, rechts von uns die B36, links die A6. Wir queren die Zufahrtsstraße nach Rheinau und gehen geradeaus am Feldrand weiter bis zu einem Gehöft. Hier biegt der Weg rechts ab und am nächsten Knick folgen wir einem schmalen Pfad rechts in den Wald und erreichen dann wieder den Hauptweg, dem wir nach links folgen. Links von uns die Autobahn, rechts  ein schmuckes Anwesen. Sobald wir den Teerweg erreichen biegen wir links ab und unterqueren nach kurzer Zeit die A6. Wir gehen geradeaus weiter und biegen nach der ersten Baumgruppe nach rechts, immer noch dem Wegzeichen „6“ folgend. Wir befinden uns im Naturschutzgebiet Hirschacker und Dossenwald und folgen für einige Zeit dem Wegzeichen „3“ (rechts, links, schmaler Pfad links).

Der Weg wird sandig und führt uns völlig unerwartet durch eine Heidelandschaft

Kurz darauf erscheint rechts von uns eine Schutzhütte für die Holzarbeiter, wir gehen geradeaus weiter bis wir wieder auf den Weg Nr. „6“ treffen. Kurz vor der Friedrichsfelder Landstraße, die wir sehen, jedoch nicht passieren, führt der Weg nach links und dann nach rechts (unbedingt darauf achten, nicht die markierten Pferdewege zu benutzen).

Dünne Luft auf Mannheims höchstem Gipfel

Der Weg schlängelt sich hügelig durch den Wald und steigt gemächlich an, bis wir links das „Gipfelkreuz“ am höchsten Punkt Mannheims erreicht haben, der zu Beginn des Jahrtausends durch einen Gedenkstein eine besondere Würdigung erhielt.  Nach 500 Metern erreichen wir eine Schutzhütte mit herrlichem Ausblick, wo wir nach 7 km und damit der Hälfte der Strecke unsere Mittagspause machen.

Einst haben hier die Hugenotten gekämpft

Wir wandern weiter auf der „6“, die ein kurzes Stück einem befestigten Feldweg (nach rechts) folgt. Hier erreichen wir den Kühlbrunnen, der den Ort markiert, an dem sich während der Glaubenskriege die Flüchtlinge niedergelassen haben, bis Ihnen vom Kurfürst ein Stück Land zugewiesen wurde – das heutige Friedrichsfeld.Nach der nächsten Kreuzung biegt der Weg wieder in den Wald ein (linker Hand das Brunnenfeld) und wir queren die Hauptdüne des Gebietes.

Flugsand in Mannheim vor 11.000 Jahren

Das NSG Hirschacker/Dossenwald ist eines der Sandgebiete zwischen Mannheim und Sandhausen, die insgesamt eine Fläche von fast 1.800 ha in 20 Teilgebieten umfassen. Es handelt sich um Binnendünen und Flugsandfelder, die am Ende der letzten Eiszeit durch Sandverwehungen aus der Rheinniederung entstanden sind. Der folgende Temperaturanstieg führte zur Bewaldung, so dass die weitere Dünenbildung vorerst stillstand. Durch menschliche Eingriffe (Waldweide und Brenn-, bzw. Bauholzentnahme) kam es erneut zu Sandverwehungen, wo sich diese einzigartige Sandrasenvegetation entwickeln konnte. Weil  in der Vergangenheit viele Sandrasen aus verschiedenen Gründen zerstört wurden, sind hier heutzutage  Natur- oder Landschafsschutzgebiete ausgewiesen, um die einzigartige Flora und Fauna zu bewahren. (Quelle: Landschaftsschutzgebiete Baden-Württemberg)

Auf dem Holzweg zur Seckenheimer Pferderennbahn

Kurze Zeit später sehen wir rechts den Wanderparkplatz am Friedrichsfelder Weg. Wir halten uns links und biegen den zweiten Pfad (mit der Wegmarkierung „2“) nach rechts ab. Wir folgen dem Pfad, queren einen größeren Feldweg und gehen leicht links versetzt geradeaus weiter bis wir eine geteerte Straßenkreuzung (Friedrichsfelder Weg/Kühlbrunenweg/Holzweg) erreichen. Wir haben den Holzweg erreicht, die ehemalige Straße zur Seckenheimer Pferderennbahn, heute nur noch für Fahrradfahrer nutzbar. Wir queren diesen Weg und gehen leicht rechts versetzt auf einem schmalen Pfad geradeaus weiter. Nach wenigen Metern erreichen wir einen breiteren Waldweg, dem wir nach links folgen.

Wir folgen der Wegemarkierung „1“ bis zum Wildgehege und halten uns hier links, bis wir wieder auf die Markierung „2“ treffen, der wir folgen. Zunächst geht es entlang des Wildgeheges, dann halten wir uns links und folgen nach einige Zeit nach rechts der Markierung „6“, die am Ende des Weges auf die „1“ trifft, der wir in einem sehr spitzen Winkel nach links folgen. An der nächsten Kreuzung – hier stehen zwei Bänke und eine Erinnerungstafel an das Erntedankfest der Seckenheimer Gemeinde im Jahr 2001 – biegen wir nach rechts ab und folgen dem Weg bis zu den Bahngleisen. An der Schranke biegen wir scharf links wieder in den Wald ein und treffen schließlich auf die Markierung „1“, der wir nach rechts folgen. Wir überqueren die Autobahn und erreichen wieder unsere erste Wegspinne. Wir nehmen den zweiten Weg links, wandern an der Pfingstbergkapelle zurück zum Aussichtspunkt.

Der Pfingstbergtunnel der ICE Strecke Stuttgart – Mannheim

Sitzt man im ICE fährt man einfach durch. Dunkel ist es. Doch der längste Tunnel Mannheims verläuft parallel zur A6 unterhalb des Dossenwaldes und des NSG Hirschacker und während der ersten und letzten 500 Meter unserer Tour befinden wir uns direkt über dem Tunnel.

Weglänge und -beschaffenheit: 14 km, meist unbefestigte Waldwege, teilweise Sandwege, Höhendifferenz 80 Meter

Highlights: höchster natürlicher Punkt Mannheims, Kühlbrunnen, Mannheimer Heide, Flugsanddüne, Wildgehege

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:  Bus Linie 40, Haltestelle „Hallenweg“ in Mannheim Pfingstberg

Mit dem Auto : Mannheim Pfingstberg, parken in der Herbststraße

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