Entlang kreativer Wegmarkierungen und eigenartiger Aufstiegshilfen – Selvaggio Blu Teil I

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden:

 

Hirtenleiter

Wer glaubt, dass eine Leiter Sprossen hat, ein Stamm dick sein muss, um als Leiter zu dienen oder eine Leiter als solche erkennbar ist, der wird auf dem Selvaggio Blue eines Besseren belehrt. Alte Wacholderstämme sind robust genug, um Wanderern eine sichere Auf- oder Abstiegshilfe zu sein.

 

Ovile (Ziegenhütte)

Die Erbauer der traditionellen Ziegenhütte aus Wacholderholz sind wahre Bauhelden. Die Stämme werden vertikal aufgestellt, scheinbar ohne Ordnung ganz sicher jedoch ohne Hilfsmaterial. Um auch von oben wasserundurchlässig zu sein, hat der sardinische Ovile ein Dach aus quergelegten Stämmen. Daran erkennt man das Original. Die Ovile wurden nicht nur für die Ziegen gebaut, sondern auch für die Hirten als Schutzhütte vor Regen und Unwetter.

 

Wegzeichen

Der Selvaggio ist weder einheitlich noch gut gekennzeichnet. Manchmal entdeckt man einen verblassten blauen Punkt am Wegesrand – eigentlich die Markierung des Trails. Meist jedoch orientiert man sich an Steinmännchen und an der speziellen sardischen Wegemarkierung: Stein(e) im Baum. Hätten wir nicht von dieser Art der Markierung gewusst, hätten wir sie unter Garantie auch nicht wahrgenommen.

 

Ausblicke

Jeden Tag aufs Neue werden die Aufstiegsmühen mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Hoch oben auf dem Plateau der scheinbar unüberwindlichen Felswände stehend, darf man den Blick schweifen lassen und das türkisblaue Meer einfangen oder die einsame Badebucht, an der man vielleicht die Nacht verbracht hat, noch einmal bewundern.

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.