Industrieromantik an der Neckarspitze – 16 km

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Wegstrecke: Kurpfalzbrücke – Dammstraße – Kammerschleuse – Friesenheimer Insel – Kleingartenanlage Friesenheimer Insel – Diffenéstraße – Industriestraße – Neckarufer – Kurpfalzbrücke

Es handelt sich um eine Rundwanderung mit Start und Ziel an der alten Feuerwache in der Mannheimer Neckarstadt.

Inmitten des Neckarstädter Trubels starten wir unsere Wanderung, queren den alten Messplatz und folgen der Dammstraße bis zur Diakoniekirche Luther, ein Ort an dem verkündende und handelnde Kirche gelebt werden. Ein Besuch lohnt sich. Weiter geht es entlang des Neckarufers mit Blick auf die Popakademie und den Verbindungskanal mit der Teufelsbrücke bis zur Kammerschleuse. Hier befindet sich noch das Haus des früheren Schleusenwärters, dessen Dienste heutzutage nicht mehr gebraucht werden.

Ein Wechsel auf die andere Straßenseite lohnt sich, denn eine Informationstafel  zeigt die Entwicklung der Industriekultur entlang des Neckars auf. Unser Weg führt zurück an den Neckar, vorbei an den Kleingärten. Wir wandern direkt am Wasser immer geradeaus weiter und erreichen schon bald die Neckarspitze, der Ort wo heutzutage der Neckar in den Rhein fließt. In den letzten hundert Jahren hat sich die Landschaft hier massiv verändert, schließlich ist die Friesenheimer Insel erst durch die Begradigung des Rheins entstanden.

Wir wandern weiter – jetzt am Rhein entlang flußabwärts – auf der Ludwigshafener Seite immer die BASF fest im Blick und nähern uns der weithin sicht- und hörbaren Autobahnbrücke. Am Waldbeginn folgen wir dem Weg nach rechts und kommen in einen kleinen Mannheimer Urwald, der seinesgleichen sucht.

Direkt hinter dem Wald liegt das Tierheim und wenige Meter später erreichen wir das Dehus, Mannheims bestes Fischrestaurant, wo sich eine Mittagsrast anbietet. Von hier aus kann man sich während der Sommersaison vom Fährmann auf seiner sehr antik anmutenden Fähre nach Sandhofen übersetzen lassen. Die Fähre verkehrt je nach Bedarf von April bis Anfang Oktober, im Zweifelsfall sollte man sich vorher im Dehus erkundigen. 

Wir bleiben auf der Friesenheimer Insel, umrunden das Dehus und folgen der Fahrstraße bis diese eine Linkskurve macht. Hier wandern wir geradeaus den Wiesenweg weiter und erreichen kurze Zeit später wieder die Kammerschleuse. Wir wenden uns nach links in die Kleingartenanlage und suchen uns einen schönen Weg entlang der Gärten.

Anschließend erreichen wir die Einsteinstraße und gehen mitten durch das Industriegebiet bis wir auf Höhe des Alten Klärwerks – auch hier lohnt es sich die Infotafel zu lesen – die Diffenéstraße, der wir entlang einiger ausgewiesener Industriekulturgebäude über die Brücke bis zur Industriestraße folgen.

Einige Gebäude in der Industriestraße zeugen noch vom einstigen Glanz des Mannheimer Hafens, andere sind dem Verfall geweiht. Glücklicherweise lassen sich immer mehr junge erfolgreiche Unternehmen in der Industriestraße nieder – so auch das Mannheimer Modelabel Dorothee Schumacher – so dass sich ein Besuch in einer der weniger begehrten Ecken Mannheims wieder lohnt. Auf jeden Fall lohnt sich ein Abstecher in die Alte Bettfedernfabrik, wo sich neben unzähligen Büros auch die Manufaktur befindet – Biergarten, Restaurant, Disco, Sandstrand. Eine wundervolle Location, ohne deren Besuch man Mannheim nicht verlassen sollte.

Unser Weg führt uns weiter die Industriestraße entlang, bis zum Neckar, hier biegen wir nach links ab und wandern an der Diakoniekirche Luther vorbei bis zur Alten Feuerwache.

Weglänge und -beschaffenheit: 16 km, meist befestigte Wege und Gehwege entlang (unter der Woche relativ stark befahrener)  Straßen, komplett eben, sehr sonnig

Highlights:  Diakoniekirche Luther, Kammerschleuse, Industriekultur v.a. Manufaktur, Altrheinfähre

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:  Straßenbahn RNV Linie 15, 4A oder 2, Bus RNV 53 oder 61, Haltestelle „Alte Feuerwache“

Mit dem Auto : Mannheimer Neckarstadt, Parkhaus an der Alten Feuerwache in der „Schafweide“

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