Wandern mit Rock – ist das noch zeitgemäß?

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Falls Du bei der Bezeichnung „Rock“ an einen Musikstil denkst, der Dir beim Wandern über bluetooth-gesteuerte Kopfhörer in Ohr gedröhnt wird oder an die unpraktischen Wollkleider aus dem vorletzten Jahrhundert denkst, in denen die abenteuerlustigen Frauen in den Bergen unterwegs waren, so liegst Du beide Male vollkommen falsch. Auch geht es nicht um Röcke für den Catwalk, die eitle Wanderfreundinnen als outdoor Kleidung nutzen.

Vielmehr möchte ich von einem meiner Lieblingskleidungsstücke berichten, das ich bei (fast) jeder Wander- und Trekkingtour im Gepäck habe und dessen Investition sich für mich mehr als gelohnt hat. Umso erstaunter bin ich immer wieder, dass dieses praktische Teil bei vielen Wanderfrauen noch unbekannt zu sein scheint.

Die Rede ist von einem Isolationsrock, der meinen Hintern und die Oberschenkel ziemlich gut warm hält und immer wieder ein Hingucker darstellt.

Während Ski- oder Thermounterwäsche – wie der Name schon sagt – unter der Trekkinghose angezogen wird, kann ich den Rock einfach drüber ziehen und habe damit die Voraussetzung geschaffen, den Rock auch schnell und problemlos wieder ausziehen zu können – ähnlich einer Regenhose, die ja auch im Bedarfsfall drüber gezogen wird.

Wer kennt es nicht? Morgens ist es eisig kalt und wenige Stunden später lacht die Sonne vom Himmel und die lange Unterhose ist viel zu warm. Also Wanderschuhe aus, Trekkinghose aus, lange Unterhose aus, Trekkinghose an und wieder rein in die Wanderschuhe. Das dauert und ist lästig. Der Isolationsrock als Zusatzschicht hingegen kann problemlos mit dem durchgängigen Reißverschluss geöffnet und klein zusammengepackt im Rucksack verstaut werden. Und wenn dann doch wenig später ein scharfer Wind aufzieht, ist der Rock im Handumdrehen wieder angezogen und der Allerwerteste warm verpackt.

 

Auch beim Schlendern über den Weihnachtsmarkt, beim Stadtbummel oder für Fahrradfahrerinnen im Winter ist der Rock genial:

Draußen wärmt er und setzt Du Dich in ein Café ziehst Du ihn einfach schnell aus – schließlich bist Du mit Deiner Jeans genau richtig für den beheizten Innenraum angezogen. Warum also noch länger sich entscheiden müssen zwischen draußen frieren oder drinnen schwitzen?

Isolationsröcke gibt es in verschiedenen Qualitäten (Daune oder Primaloft) und Ausführungen was Länge, Bundlösung, Farbe oder auch Packmaß angeht. Meist kann der Reißverschluss auch von unten geöffnet werden, so dass maximale Bewegungsfreiheit (z.B. zum Fahrradfahren) gegeben sit. Die Preise liegen zwischen in aller Regel zwischen 50 und 120 Euro, doch es lohnt sich, nach Auslaufmodellen und reduzierten Artikeln Ausschau zu halten.

Welches Modell für Dich das Beste ist, musst Du selbst entscheiden.

Wichtige Kriterien sind meiner Meinung nach:

Wofür möchte ich den Rock nutzen? Wieviel Euro möchte ich investieren? Brauche ich eine Imprägnierung? Wie gut passt der Rock? Welche Farbe möchte ich? Welche Länge brauche ich? Wie gut und wie klein kann ich den Rock verpacken?

Ich habe mich für ein preisreduziertes Modell der Marke „DIRECT ALPINE“ entschieden, mit Primaloft-Isolation, waschbar in der Waschmaschine mit 40 Grad, integriertem Packsack und neckischem zusätzlichen Seitenreißverschluss für mehr Bewegungsfreiheit.

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