Etappe 3: von Häusern nach Feldberg-Pass

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Hoch hinauf

Dom St. Blasien

Pünktlich um 7 Uhr kommt der angekündigte Regenschauer – wir sitzen noch beim Frühstück und schauen den fallenden Tropfen zu. Eile haben wir jetzt keine.

Kurz nach acht Uhr starten wir bei angenehm kühlen Temperaturen und frischer Luft unsere dritte Etappe. Wir nehmen Kurs auf das knapp 4 km entfernte St. Blasien. In der Windbergschlucht queren wir mehrmals den Bach, bis wir den Windbergwasserfall – das erste Highlight des Tages – erreichen.

Zwei Schwarzwaldsteige treffen sich

Hier treffen wir kurzzeitig auf den Schluchtensteig, dessen vierte Etappe von Schluchsee kommend in St. Blasien endet.

Der Albsteig führt oberhalb St. Blasiens vorbei. Wir erhaschen immer wieder wunderbare Ausblicke auf den Dom mit seiner runden Kuppel und dem dazugehörigem Jesuitenkloster. Danach führt uns der Weg wieder zum Namensgeber des Steiges, der Alb . Wir folgen dem Flusslauf auf einem Forstweg – es wird schon fast langweilig.

Doch dann biegt der Weg ab und hier lädt das Flüsslein an vielen Stellen zum Baden ein – wenn man denn einen Zugang finden würde … Tatsächlich finden wir einen Einstieg, den wir uns für den Rückweg merken wollen.

Ostroute oder Westweg?

An der Glashofsäge teilt sich der Albsteig in die Ost- und Westroute. Beide Varianten sind gerade aufgrund von Steinschlag bzw. Forstarbeiten gesperrt. Wir haben uns für den Westweg im Aufstieg und den Ostweg im Abstieg entschieden und folgen der Umleitung, die zunächst über die Ostroute führt – und auch nicht mehr abzweigt. Wahrscheinlich haben wir einen entscheidenden Wegweiser übersehen, so dass wir uns auf unser GPS verlassen und bald wieder auf dem richtigen (West) Pfad sind. Auf dem Rückweg erkennen wir, dass die Umleitungsbeschilderung verändert wurde und der Fehler gar nicht bei uns lag.

Wir setzen den Weg entlang der Bernauer Alb fort, die auch wieder zum Baden einlädt. Wir kommen durch Bernau auf knapp 900 Meter gelegen, mit wunderschönen alten restaurierten Schwarzwaldhöfen wie aus dem Bilderbuch.

Idylle am Herzogenhorn

Und jetzt kommt die Steigung – wir müssen schließlich noch auf knapp 1.500 Meter gelangen und haben nicht mehr viel Wegstrecke vor uns. Es geht in Serpentinen steil im Wald nach oben. Die Luft ist angenehm kühl. Vom Scheibenfelsen haben wir einen herrlichen Ausblick zurück auf Bernau und wenig später stehen wir oben auf dem Milchberg (1.293 Meter).

Für eine Pause inkl. Brotzeit empfiehlt sich kurz dahinter die Krunkelbachhütte. Von hier hat man bereits den höchsten Punkt des Steiges – das Herzogenhorn (1.415 m) – im Visier. Nach der verdienten Pause stehen wir wenig später auf dem Gipfel.

Gipfelkreuz Herzogenhorn

Leider wird hier oben mit schwerem Gerät gerarbeitet, es ist idyllisch wie auf einer Baustelle ☹.

Der Abstieg erfolgt dann über die Skipiste, vorbei am Leistungszentrum Herzogenhorn, durch das Fahler Loch hinab bis nach Feldberg-Ort. Wir erreichen rechtzeitig zum Nachmittagskaffee unsere Unterkunft – Wandern und Genuß schließt sich schließlich nicht aus.

Beschreibung und gpx-Track

Eine detaillierte Wegbeschreibung und den zugehörigen gpx-Track findest Du bei unserem Partner Visorando

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