Das Ostafrika-Visum: was Du darüber wissen solltest

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Eine Reise nach Ostafrika geplant und noch kein Visum?

Ngorogoro Krater, Tansania, Ostafrika.

Wir möchten Dich an unseren Erfahrungen über die Ausstellung und Gültigkeit des Ostafrika-Visums teilhaben lassen und Dir damit helfen, kostengünstig unterwegs zu sein.

Vergangenen Sommer haben wir uns eine längere Ostafrikareise gegönnt und waren in Uganda, Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo (der gehört bereits zu Zentralafrika) unterwegs. Unsere exotischen Trails im Rwenzorigebirge und auch auf den Nyiragongo könnt ihr hier nachlesen.

In der Statistikabteilung der UN werden unter dem Statistikbezirk Östliches Afrika 20 Länder unter Ostafrika geführt. Die geografische Definition Ostafrikas umfasst Kenia, Tansania mit Sansibar, Uganda, Ruanda und Burundi. Manchmal kommen Teile Mosambiks, Malawis und des Sudans hinzu. Reiseveranstalter beziehen sich bei Ostafrika auf Grund touristischen Interesses oft nur auf die Safari-Gebiete Kenia, Uganda und Tansania.

Quelle: www.africanus.de

Das Ostafrika-Visum jedoch gilt nur für Kenia, Uganda und Ruanda.

Wenn Du also in diesen drei Ländern unterwegs bist, lohnt es sich zu prüfen, ob ein Ostafrika-Visum günstiger ist, als drei einzelne Eintrittsberechtigungen.

Weiterhin ist es wichtig, den Reiseverlauf zu kennen. Möchte man in eines der drei genannten Länder mehrmals einreisen (z.B. nach Kenia fliegen, dann nach Uganda, Ruanda und zurück über Uganda wieder nach Kenia) dann benötigt man ein Multiple Entry Visa, ein Visum mit dem man in dasselbe Land während der Gültigkeit des Visums mehrmals einreisen kann. Vorab von Deutschland aus wird das Ostafrika-Visum in der Botschaft des Landes, in das man zuerst einreist (also dort wo der Flieger landet) beantragt. Je nach Land kostet das OA-Visum unterschiedlich, Ersteinreise Uganda ist am teuersten. Am Flughafen selbst bekommt man ausschließlich das Visum des jeweiligen Landes.

Zu beachten ist weiterhin, dass die mehrmalige Einreise nach Uganda, Ruanda oder Kenia nur innerhalb dieser Länder gezählt wird.

Wenn Du also wie wir, von Ruanda aus einen Ausflug in den Kongo machst, dann wird das Multiple-Entry-East-African-Visum ungültig gestempelt und für die erneute Einreise nach Ruanda darfst Du entspannt ein neues Single-Entry Visum für Ruanda kaufen.

Diese wichtige Information hatte uns leider der Reiseveranstalter nicht mitgeteilt, so dass wir am Grenzübergang von Goma (DR Kongo) nach Gyiseni (Ruanda) unsere letzten Dollar zusammengekratzt haben, um die Visagebühr von 30 $ je Person in bar bezahlen zu können und damit wieder zurück ins Land konnten.

Bis heute weiß ich nicht, was passiert wäre, wenn wir zu wenig Bargeld in der Tasche gehabt hätten.

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