Sierra Nevada: Mulhacen 3.479 m – der höchste Berg des spanischen Festlandes

Für den eiligen, aber immerhin sportlichen Urlauber im Freizeitstress ist der höchste Festlandberg Spaniens auch vom Meer aus in einem Tag zu schaffen; doch dabei entgeht ihm sehr viel, denn man sollte sich schon Zeit nehmen, die Bergdörfer der Alpujarra an der Südseite der Sierra Nevada näher kennenzulernen. Die Bergdörfer waren Rückzugsgebiet der letzten Araber weiterlesen…

Caldera de Taburiente – Mirador de Hoyo Verde 1.350 m

Der Besuch des alten Erosionskraters der Caldera de Taburiente ist in jeder Hinsicht ein besonderes Erlebnis; der kürzeste und schnellste Weg hinein bietet sich von Los Llanos und dem auslaufenden Barranco de las Angustias auf schmaler Bergstraße über viele Kehren hinauf nach Los Brecitos (1.090 m). Als ich 2001 das erste Mal hierher kam, war weiterlesen…

Der lange Weg zum Pico de la Nieve 2.234 m – La Palma/ Kanaren

La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln, wird wegen der üppigen subtropischen Vegetation auch Isla Verde oder Isla Bonita genannt und weist mit der Caldera de Taburiente (9 km Durchmesser) ein vulkanisches Hochgebirge auf, das im Roque de los Muchachos (2.426 m) gipfelt. Die Besonderheit dieses ca. 35 Millionen Jahre alten Vulkankraters ist, dass weiterlesen…

Suhi Vrh 1.333 m – farbenprächtige Herbstwanderung im Naturpark Učka

Der Naturpark Učka befindet sich im Gebirgsmassiv Učka in Kroatien, nahe der Stadt Rijeka, umfasst 160 km2 und wurde 1999 installiert; er reicht von der Opatija Riviera an der Nord-Ost-Küste Istriens mit dem Vojak (1.401 m) als höchstem Berg bis zur Ćićarija mit dem höchsten Gipfel des Veli Planik (1.272 m). Die schon in altösterreichischer weiterlesen…

Debantgrat (3.052 m) – einsamer Gipfel in der Schobergruppe

53 Dreitausender zur Auswahl … Die Schobergruppe stellt eine Untergruppe der Hohen Tauern südlich des Glocknergebietes dar und erstreckt sich zum größten Teil auf Osttirol und nur im östlichen Abschnitt auf Kärnten. Sie umfasst insgesamt 53 Dreitausender, von denen nur etwa vier sehr häufig bestiegen werden: das Petzeck, weil es mit 3.283 m der höchste weiterlesen…

Similaun (3.597 m) – markanter Gipfel der Ötztaler Alpen

Einmal mehr stellt sich für mich der Marktort Schlanders im mittleren Vinschgau als perfekte Basis für einen Bergurlaub heraus Einerseits ist man über die südlichen Seitentäler des oberen Etschtales (Martelltal, Suldental) schnell in den Ortlerbergen und andererseits hat man im Norden die gesamte Südtiroler Abdachung der Ötztaler Alpen bis zur österreichischen Grenze vor sich. Zudem weiterlesen…

Rauhhornüberschreitung oder aus vier mach zwei und Spass dabei

Wir hatten uns bei der Planung dieser Tour viel vorgenommen – vier Gipfel, Kugelhorn (2.126m) Rauhhorn (2.241m), Gaishorn (2.247m) und Ponten (2.045m) standen auf unserem Plan. Dazwischen den ein oder anderen alpinen Steig. Soweit so gut geplant. Aber wie sagte schon Generalfeldmarschall Graf von Moltke (1800 – 1891) sinngemäß „Kein Plan überlebt die erste Feindberührung“. weiterlesen…

Wolfgang

(Gletscherwolf), Jahrgang 1956, Lehrer für Englisch u. Geographie in Villach, Österreich. Seit meiner Kindheit war ich immer viel in der Natur unterwegs, zunächst mit meinen Eltern auf kleinen Wanderungen, mit 15 Jahren mit meinem Vater zum ersten Mal auf einem Gletscher in den Hohen Tauern. Mit Verwandten bestieg ich schon als Siebzehnjähriger die Hochalmspitze und weiterlesen…

Nibelungensteig – Höhenmeter (fast) ohne Ende im Odenwald

„Eintauchen in die Welt der Nibelungen, auf den Spuren von Rittern und Riesen reizvolle Landschaften und beeindruckende Naturdenkmäler entdecken.“ So steht es auf der Homepage der Tourist-Information NibelungenLand. Klingt verlockend und weiter liest man dann noch „130 Kilometer Länge mit mehr als 4.000 Höhenmetern“. Das klingt herausfordernd und für mich genau das Richtige, um aus weiterlesen…

Unterwegs auf dem Nibelungensteig, 1. und 2. Etappe

Von Zwingenberg nach Lindenfels Wegstrecke: Zwingenberg – Reichenbach –Schannenbach – Schlierbach – Lindenfels Start ist für mich der Bahnhof in Zwingenberg. Dort beginnt der Zubringer zum Nibelungensteig. Zunächst wandere ich durch Gässchen hinauf zum Ortsrand, dann ein Stück durch die Weinberge bevor der Weg mich in den Odenwald hineinführt. Es geht bergauf, … … den weiterlesen…

Der Routeburn Track – Glanzstück der Great Walks in Neuseeland

Alle Namen im Gebiet sind schottischen Ursprungs, da die Schotten hier die ersten europäischen Siedler waren; so bedeutet auch das gälische Wort „burn“ Bach und der Route Burn ist ein kristallklarer, türkisfarbener Gebirgsbach, der durch eine Schlucht und nach kurzem Tal in den Dart River fließt. Letzterer mündet bei Glenorchy in den Lake Wakatipu. Die weiterlesen…

PICO DUARTE (3.087 m) – Tour de Force auf den höchsten Berg der Karibik

Ein wichtiger Stützpunkt bei der Anreise in die Cordillera Central ist die Stadt Jarabacoa, die am Fuß der Berge auf 600 m liegt. Gleich bei der Ankunft spüre ich die frische, schwülefreie Luft. Trotz Verspätung werde ich von einem Bekannten von Tim Horn, in dessen schöner Pension ich absteige, von der Busstation abgeholt. Früh am weiterlesen…

Trekking im Rwenzori – und was wir daraus für unseren Alltag mitgenommen haben

Wir möchten dich teilhaben lassen, an einem Vortrag, den Marcus zu diesem Thema beim pm-update im September 2017 in Weimar gehalten hat. Veränderungen spielen in unserem Berufs- und Privatleben eine immer größere Rolle. In diesem Beitrag möchte ich in aller Kürze erklären, warum Dir ein Trekkingabenteuer helfen kann, Veränderungen anzunehmen.

Zum Jahreswechsel in den Semien- Mountains – eine Alternative zur Silvesterparty

Drei lange Trekkingtage in den Semien-Bergen (Äthiopien) liegen hinter uns. Es ist Silvester, Jahresende. Zuhause würden wir uns jetzt mit Freunden zu einer Silvesterparty treffen, über alles Mögliche reden, nebenher etwas essen und um Mitternacht den anderen zuschauen, wie sie eine Silvesterrakete nach der andern gen Himmel schicken und in der Gemeinschaft der anderen Silvesterraketenzünder weiterlesen…

Weihnachten in der Wüste – Wandern im Einklang mit dir selbst

Unsere erste Trekking-Tour führte uns in das Sultanat Oman und dort zu einer neuen Erfahrung – Wüstenwandern. Das Ziel unsere Tour war die Rimal Al Wahiba oder auch Wahiba Sands im Osten des Omans. Sie ist mit 12.500 qkm im Vergleich zur Sahara mit ihren 8.7 Mio qKm eher winzig, für einen ersten Versuch dennoch weiterlesen…

Zerminiger Spitze – 3.109m hoher Aussichtsberg über dem Etschtal

Obwohl ich selbst inmitten schöner Berge wohne, möchte ich euch eine Tagestour aus dem Vinschgau in Südtirol vorstellen. Nach der Auffahrt vom Dorf Kortsch, das schon mit Schlanders, dem Hauptort des Vinschgau zusammengewachsen ist, auf vor allem im oberen Teil sehr schmaler Bergstraße (mit Ausweichstellen), stelle ich mein Auto beim Hof Aussereggen (1.632 m) ab. weiterlesen…

4000er Jubiläum verschoben – Alpine Ausbildungswoche im Wallis: Teil III

Ich habe das Gefühl gerade erst ins Bett, respektive in meinen Hüttenschlafsack gekrochen zu sein und schon muss ich wieder raus – 2.45 Uhr wecken! Schnell die Klamotten anziehen, eine zweckmäßige Katzenwäsche und schon sitze ich mit den anderen am Frühstückstisch. 3.30 Uhr ist Abmarsch, alles mit etwas Hektik, weil die Wetterprognose wie befürchtet nicht weiterlesen…

Lust und Frust liegen eng beieinander – Alpine Ausbildungswoche im Wallis: Teil II

Die erste Gondel ab „Trockener Steg“ zur Bergstation Kleines Matterhorn geht um 7.30 Uhr, d.h. 06.00 Uhr aufstehen, frühstücken, zusammenpacken und los geht’s. Ich habe schlecht geschlafen und meine Kopfschmerzen sind leider immer noch präsent. Oben angekommen eröffnet sich mir ein unglaublicher Anblick. Ich stehe am Ausgang der Bahn und blicke auf das Matterhorn Glacier weiterlesen…

Höhen und Tiefen am Berg und in der Motivation: Alpine Ausbildungswoche im Wallis

Das Sommerloch im August habe ich genutzt, um wieder Höhenluft zu schnuppern. Angesagt war eine Woche Hochtouren im Wallis inkl. Ausbildung in Steigeisentechnik, Knoten, Anseilen in der Seilschaft, Selbstrettungstechniken und Tourenplanung. Klingt nach viel? War viel. Aber der Reihe nach. Die Vorbereitung auf diese Trainingswoche war kurz, der berufliche Alltag hat seine Spuren hinterlassen und weiterlesen…

Der Berg ruft – Alpine Ausbildungswoche im Wallis: Teil I

Rheintalstrecke gesperrt – kein Problem, ich fahre etwas früher Der Kurzurlaub fängt gut an. Durch die aktuelle Sperrung der Rheintalstrecke bleibt mir nichts anderes übrig als 2 Stunden früher am Bahnhof in Mannheim aufzukreuzen, um die Zugbindung auf meinem Sparticket aufheben zu lassen. Die Anzahl der notwendigen Umstiege bis zu meinem Zielbahnhof Zermatt erhöht sich weiterlesen…